WWF-Report zeigt erhöhte Lebensmittelverschwendung

Dem Bericht zufolge werden 40 Prozent der weltweit produzierten Nahrungsmittel nie konsumiert.
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Der WWF Österreich fordert einen umfassenden Aktionsplan gegen die Lebensmittelverschwendung mit verbindlichen Reduktionszielen bis 2030.

Ein neuer Report der Umweltschutzorganisation WWF (World Wide Fund for Nature) zeigt verheerende Ergebnisse: Statt der bisher geschätzten 33 Prozent, werden laut WWF-Report 40 Prozent der produzierten Nahrungsmittel nie gegessen. Grund für den Anstieg sind neue Zahlen aus der Landwirtschaft. Allein vor, bei und nach der Ernte gehen demnach jährlich geschätzte 1,2 Milliarden Tonnen genießbarer Nahrungsmittel verloren, kritisiert der WWF.

Obst und Gemüse, Rüben, Knollengewächse und Ölsaaten sowie Getreide und Hülsenfrüchte landen am häufigsten im Müll. Werden aber tierische Produkte, wie Fleisch oder Milch, weggeworfen, setze das dem Klima besonders zu, denn 40 Prozent der Klimagase durch die weltweiten Verluste in der Landwirtschaft seien auf Produkte tierischen Ursprungs zurückzuführen.

 

PA/Red.

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