Wiener Prater: Endspurt fürs Ponykarussell

Marcus Bauer wird Küchenchef
© Katharina Schiffl

Das Ponykarussell im Wiener Prater wird wieder eröffnet

Das jüngste Projekt der beiden Wiener Rösthaus- Macher Silvia Maino und Helmut Brem bekommt aktuell seinen letzten Feinschliff. Anders als bei den kaffeelastigen Häusern, will man hier beim Ponykarussell im Prater auf kreative Erlebnisgastronomie setzen. Die Leitung des Hauses soll der Sohn Louis Maino übernehmen. „Wie bei unseren Kaffees und in der Patisserie tragen wir auch hier nur die besten Produkte der Welt – vorrangig aus Österreich – zusammen. Denn nur was fachkundig, fair und wenn möglich auch noch biologisch produziert wurde, tut uns allen gut. Wenn dann noch jemand mit der Erfahrung und dem Erfindungsgeist eines Marcus Bauer dazu kommt, stehen die Chancen für einmalige Geschmacksorgasmen auf Grün“, so Marketingleiter Helmut Brem. 

In der Küche soll fortan Marcus Bauer der künftige Executive Chief sein. Aufgetischt werden sollen modern interpretierte österreichische Klassiker, wobei Bauer neben Fleisch auf Obst- und Gemüseraritäten und das spezifische Gewicht von aromatischen Flüssigkeiten setzt. Silvia und Helmut geben mir da ziemlich freie Hand. Das heißt, es wird oft auch ganz spontan Gerichte geben, die nicht auf der Karte stehen. Der Fokus liegt dabei aber immer auf ehrlicher kreativer Küche mit überraschenden Geschmacksexplosionen“, so Food Designer Marcus Bauer.

Das „Ponny Caroussel“ war 2016 nach 129 Jahren aufgrund von Tierschützer- Protesten geschlossen worden. Danach stand der Kuppelbau leer beziehungsweise diente als begehbare Zombie- Geisterbahn. Seit Herbst 2020 wurde das Gebäude umgebaut und soll nun für die Praterbesucher geöffnet werden. 

PA/ Red.

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