„Werden um einen Lockdown nicht herumkommen“

Dorothee von Laer zu ihren Annahmen im "profil"-Interview
© Pixabay

Virologin prognostiziert sowohl neuerlichen Lockdown als auch Ende der Maßnahmen im Frühjahr 2022

Laut Interview des Nachrichtenmagazins „profil“ mit der Innsbrucker Virologin Dorothee von Laer scheint der weitere Verlauf in Sachen Corona-Maßnahmen klar zu sein: „Wenn die Welle nicht bald abflacht, werden wir um einen Lockdown nicht herumkommen.“ Die Ursachen dafür verortet von Laer in den zu niedrigen Impfraten sowie dem nachlassenden Schutz bei den Älteren und der hochansteckenden Delta-Variante. Die 1G-Regel ergebe in ihren Augen jedoch „überhaupt keinen Sinn“, da sie Genesene ausschließe. Vor einer neuerlichen Ansteckung seien solche Personen allerdings besser geschützt als Geimpfte.

Ende der Maßnahmen ab Frühjahr 2022 denkbar

„Wir werden die Impfung für unter Zwölfjährige noch diesen Winter haben, dann dauert es etwa zwei Monate, um die Risikokinder zu impfen. Daneben sollten wir eine ausführliche Antikörperstudie machen, um zu wissen, ob 85 Prozent der Bevölkerung geschützt sind“, so die Virologin. Zuversichtlicher blickt sie daher in Richtung Frühjahr 2022. Danach könne man die Maßnahmen aufgeben und die Krankheit durchlaufen lassen, ohne das Gesundheitssystem zu gefährden. APA/RED./CH

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