Vivatis übernimmt Knödel-Spezialisten

Produktion nach Wolfern bei Steyr verlegt
© Vivatis Holding GmbH

Der Linzer Lebensmittelhandel Vivatis – (v.l.n.r. der Vorstand Dr. Franz Schütz, Mag. Gerald Hackl, Klaus Sperrer – erweitert sein Sortiment um die Knödel von Ackerl

Die Linzer Lebensmittelgruppe Vivatis übernimmt mit Oktober den Knödel-Spezialisten Ackern in Wolkersdorf im Waldviertel. Die Produktion der Tiefkühlwaren wird deshalb zur Vivatis-Tochter Weinbergmaier nach Wolfern bei Steyr gelegt. Der Markenname soll allerdings erhalten bleiben. Bezüglich der Kaufkonditionen hat man beschlossen Stillschweigen zu bewahren, wie das Unternehmen am Donnerstag in einer Aussendung mitteilte.

Der einstige Familienbetrieb Ackere begann 1977 mit der Herstellung von Wurstknödeln und Mohnnudeln in Wien. Im Jahr 1998 siedelte das Unternehmen um und zog ins Weinviertel. Zu der Ackerlgruppe zählen heute die Gesellschaften Ackerl Tiefkühlkost GmbH und Bio Tiefkühlkost GmbH mit der Marke Händel & Gretel. Vor dem Hintergrund anstehender Investitionen in den Standort Wolkersdorf habe man sich – laut Aussendung – für einen Verkauf entschieden.

So sollen bis 2025 in Wolfern 12.000 Tonnen Tiefkühlprodukte hergestellt werden.  Seit 2017 wurde in den Ausbau des Werkes mehr als 20 Millionen Euro investiert. Aktuell sind dort 225 Mitarbeiter beschäftigt. Im Jahr 2019 macht das Unternehmen einen Umsatz von 52 Millionen Euro.

Die Linzer Lebensmittelgruppe hatte im Jahr 2017 die Frisch & Frost Nahrungsmittel GmbH übernommen. Diese sind Hersteller von österreichischen Mehlspeisen- und Kartoffelspezialitäten mit den Marken Toni Kaiser und Bauernland. Das Unternehmen verschmolz mit dem Weinbergmaier. 2020 folgte darüber hinaus der Zukauf der Condeli-Knödelproduktion. Mit Oktober wird nun das Sortiment durch den Ackerl-Kauf erweitert. Bei der Vivatis Holding AG arbeiten rund 3.400 Mitarbeiter. In diesem Jahr wird ein Umsatz von rund 900 Millionen Euro erwartet. Unter deren Dach sind auch Marken wie KnabberNossi, Inzersdorf oder Maresi zu finden.

APA/ Red.

Gefällt Ihnen der Beitrag?
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on telegram
Telegram
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
Email