Verstärkte 3G-Kontrollen in der Gastronomie

In letzten Halbjahr wurden hunderte falsche 3G-Nachweise sichergestellt, nun will man in der Gastronomie genauer kontrollieren.
©pixabay

Die 3G-Regel soll dafür sorgen, dass sich das Virus nicht weiter ausbreitet und Gastronomie-Betriebe weiterhin geöffnet bleiben können.

Die Polizei will ab heute gemeinsam mit den Gesundheitsbehörden die 3G-Nachweise in der Gastronomie genauer auf Echtheit überprüfen, wie Innenminister Karl Nehammer am gestrigen Mittwoch ankündigte. Es sollte „nachhaltig“ kontrolliert und im Falle eines gefälschten „grünen Passes“ hart bestraft werden, neben Geldbußen teilweise sogar mit Haftstrafen.

In den vergangenen sechs Monaten wurden Franz Ruf, dem Generaldirektor für öffentliche Sicherheit, zufolge rund 400 gefälschter 3G-Nachweise festgestellt. Die Dunkelziffer sei vermutlich deutlich höher. Es würden die Delikte Betrug, Urkunden- bzw. Datenfälschung und der Gebrauch fremder Ausweise infrage kommen, womit sich der Strafrahmen bei bis zu drei Jahren Haft bewege. Zusätzlich kann für den Verstoße gegen die Corona-Maßnahmen ein Bußgeld von bis zu 500 Euro verhängt werden.

APA/Red.

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