Rückkehr von Steakhousekette Maredo

Investor kauft Markenrechte.
© Pixabay

Ein knappes halbes Jahr nach der Schließung aller Restaurants der insolventen deutschen Steakhousekette Maredo sollen wieder Lokale mit dem Traditionsnamen öffnen. Insolvenzverwalter Nikolaos Antoniadis hat die Markenrechte von Maredo an einen Investor verkauft. Den Anfang sollen in den ersten beiden Juli-Wochen Maredo-Restaurants in Dortmund, Berlin und Mülheim an der Ruhr machen, wie Antoniadis am Donnerstag mitteilte.

Bis Jahresende sollen dann in bis zu 12 Maredo-Lokalen wieder Steaks gegrillt werden, unter anderem in Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf. Etwa 300 neue Arbeitsplätze sollen entstehen. In Österreich war die Kette im Juni 2020 mit zwei Restaurants in den Konkurs geschlittert. Von der Pleite waren 51 Beschäftigte und mehr als 50 Gläubiger betroffen.

Das 1973 gegründete Unternehmen, das schon vor der Coronapandemie unter Druck stand, hatte im März 2020 einen Insolvenzantrag gestellt. Zunächst wurde ein Teil der 35 Restaurants geschlossen und die dort beschäftigten Mitarbeiter wurden entlassen. Im Jänner 2021 kam dann das Aus für die verbliebenen 22 Lokale. Weil Maredo keinen Zugang zu den Staatshilfen erhalten habe, sei ihm keine andere Wahl geblieben, als allen Mitarbeitern sowie auch alle Mietverträge zu kündigen, hatte Antoniadis den Schritt begründet.

 

APA/Red.

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