Rückkehr einer Steakehousekette

Investor kauft Markenrechte

Ein knappes halbes Jahr nach der Schließung aller Restaurants der insolventen deutschen Steakhousekette Maredo sollen wieder Lokale mit dem Traditionsnamen öffnen. Insolvenzverwalter Nikolaos Antoniadis hat die Markenrechte der Steakehousekette an einen Investor verkauft. Antoniadis zufolge sollen in den ersten beiden Juli-Wochen Standorte in Dortmund, Berlin und Mülheim an der Ruhr öffnen.

300 neue Arbeitsplätze

Bis Jahresende sollen dann in bis zu zwölf Maredo-Lokalen wieder Steaks gegrillt werden, unter anderem in Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf. Etwa 300 neue Arbeitsplätze sollen entstehen. In Österreich war die Kette im Juni 2020 mit zwei Restaurants in den Konkurs geschlittert. Von der Pleite waren 51 Beschäftigte und mehr als 50 Gläubiger betroffen. „Die neuen Investoren finden es schade, dass Maredo nicht mehr im österreichischen Markt tätig war“, hieß es auf eine Anfrage der APA. Österreich sei eines der naheliegendsten Expansionsziele, auch wenn aufgrund eines nachhaltigen Wachstums hierfür noch etwas Zeit und Geduld erforderlich sein werde. Zunächst wollen sich die neuen Investoren auf Deutschland konzentrieren.

Keine Staatshilfen erhalten

Das 1973 gegründete Unternehmen stad schon vor der Coronapandemie unter Druck. Im März 2020 wurde der Insolvenzantrag gestellt. Zunächst wurde ein Teil der 35 Restaurants geschlossen und die dort beschäftigten Mitarbeiter wurden entlassen. Im Jänner 2021 kam dann das Aus für die verbliebenen 22 Lokale. Antoniadis hatte den Schritt damit begründet, dass man keinen Zugang zu den Staatshilfen erhalten habe. Deswegen sei ihm keine andere Wahl geblieben.

APA/red

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