Restaurant muss Großprojekt weichen

Inhaber spricht von "Enteignung" durch den ungarischen Staat
© unsplash.com/Michal Matlon

Wie FM berichtete, wird in Fertörakos derzeit ein umstrittenes Hotel-Bauprojekt durchgeführt. Nun muss diesem auch das Restaurant „Haus im See“ der burgenländischen Gastronomenfamilie Eselböck weichen und wird abgerissen. Gegenüber der Wochenzeitung „BVZ“ sprach Walter Eselböck von einer „Enteignung“ durch den ungarischen Staat. „Das Haus war unser Eigentum, der Grund von den ungarischen Wasserwerken gepachtet“, erklärte Eselböck. Nachdem der Grund von Lorinc Meszaros‘ Unternehmen, dem Betreiber des Bauprojekts, übernommen wurde, sei der Vertrag erloschen. Eselböck wurde mitgeteilt, dass er sein Restaurant abreißen müsse.

Kommunikation seitens der ungarischen Behörden habe es keine gegeben: „Man muss es klar sagen: Wir wurden hier enteignet.“ Sollte nun eine Rechnung für den Abriss kommen, wolle der Gastronom diese nicht bezahlen. Gefordert sieht Eselböck außerdem die Bundesregierung: „Ich finde es wirklich schade, dass so etwas in der EU überhaupt möglich ist.“

APA/red

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