Nicht nur sauber, sondern sicher

Quer durch den Tourismus leisten Mitarbeiter Großartiges, um die Branche durch die Megakrise zu bringen. Auch bei den Seilbahnen wird hart gearbeitet. Beim Thema Desinfektion zeigt sich einmal mehr: Not macht erfinderisch.
© ÖWD Security & Services

Sie sind die unbesungenen und allzu oft unsichtbaren Helden: Die vielen Mitarbeiter quer durch die Tourismusbranche, die mit viel Einsatz und entgegen aller Widrigkeiten dafür kämpfen, dass die Wintersaison gerettet wird. Denn eines ist klar: Es kann nur funktionieren, wenn perfekte Rahmenbedingungen geschaffen werden.

Das schließt die Fahrt mit der Seilbahn mit ein. Hier liegt ein Hauptaugenmerk auf dem Thema Desinfektion. Das weiß keiner besser als Christian Felder, Vorsitzender des Bundes-Technikerkomitees beim Fachverband der Seilbahnen Österreichs. „Sorgfältige Desinfektionsmaßnahmen sind beste Voraussetzung, um optimale Vorkehrungen bei geschlossenen Fahrzeugen für eine erfolgreiche und sichere Wintersaison zu treffen“, so Felder. Die Regeln sind streng, denn Gondel und Co unterliegen denselben Vorschriften wie der öffentliche Nahverkehr. „Öffentliche Seilbahnen sind Seilbahnen mit Personenbeförderung, die nach Maßgabe der in der Konzession ausgewiesenen Zeiträume zur Führung eines allgemeinen Personenverkehrs verpflichtet sind. Seilbahnen in Österreich sind rechtlich einem öffentlichen Verkehrsmittel wie zum Beispiel Bus, Zug oder U-Bahn gleichgestellt“, so Felder.

Zu tun gibt es viel. Bereiche mit Oberflächenberührung sind reichlich vorhanden. Nicht nur die Bahnen selbst muss man desinfizieren, auch die Türgriffe, die zahlreichen Handläufe, Kassenräume, Restaurants und WCs gilt es zu säubern. „Die zum Einsatz kommenden Desinfektionsmitteln sind allesamt geprüfte Produkte, die im Handel erhältlich sind. Wichtig ist, dass die entsprechenden Sicherheitsdatenblätter der verwendeten Desinfektionsmittel zur Verfügung stehen“, so Felder. Nur während der Fahrt durchlüften reicht also nicht, obwohl das ein probates Mittel ist, die Ansteckungsgefahr zu minimieren.

Der vergangene Winter war eine enorme Belastungsprobe für die Branche. Doch immerhin sammelte man wertvolle Erfahrungen. „Bereits in der letzten Saison konnten wir lernen, wie wir einen möglichst sicheren Skibetrieb trotz Covid-19 für unsere Gäste gewährleisten können. Aus diesen Erfahrungen und den Erfahrungsberichten weiterer europäischer Skigebiete aber auch von Skigebieten in Übersee hat sich eine noch intensivere Vernetzung und Erfahrungsaustausch ergeben“, so Felder. Durch das COVID-19-Präventionskonzept musste man sich mit spezifischen Hygienemaßnahmen und einer Vielzahl an Regelungen für den Umgang mit der Pandemie auseinandersetzen.

Christian Posch

 

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