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Laudamotion geht vollständig an Ryanair

 

Der irische Billigflieger Ryanair bestätigte am 29. Jänner in einer Pressemitteilung das Laudamotion nun zu 100 Prozent übernommen wurde. Außerdem wird Laudamotion im Sommer seine vier Flugbasen aufstocken: in Wien erhöht sich die Anzahl von vier auf acht Flugzeuge, in Düsseldorf auf sieben, in Stuttgart auf drei und in Palma de Mallorca wird das Kontingent auf zwei gesteigert. Zudem wird im kommenden Winter die Flotte in Wien auf elf erhöht und Laudamotion damit Nummer zwei der Fluglinien in Wien, nach Austrian Airlines. Der Flugplan für den Winter 2019 wurde am 29. Jänner veröffentlicht und damit verbunden mehr günstige Angebote und höhere Flugfrequenzen bereitgestellt. „Wir werden Details zu den 20 neuen Routen für den Winter 2019 veröffentlichen, sobald wir alle Verhandlungen, auch rund um den Flughafen, bis Ende März abgeschlossen haben“, so Laudamotion CEO, Andreas Gruber. Im Sommer 2019 soll die Laudamotion-Flotte auf 25 Flugzeuge ansteigen. Laudamotion erklärte weiters, dass LOI-Verträge mit Leasinggeber unterzeichnet wurden und sich damit ein Flottenausbau im Sommer 2020 auf 30 Maschinen erhöht. Dadurch wächst der Passagierverkehr von 4 Millionen Gästen im ersten Jahr auf 6 Millionen Gäste im zweiten und 7,5 Millionen Gästen bis März 2021. Außerdem kündigte Laudamotion 400 neue Jobs für Piloten, Kabinenbesatzung und Techniker an.

LHStv. Franz Schnabl, Landesparteivorsitzender der SPÖ NÖ, äußerte sich zur Übernahme kritisch: „Wirtschaftliche Synergien zu nutzen ist nicht verwerflich, jedoch unter vollständiger Wahrung der Rechte der MitarbeiterInnen. Es darf nicht zu Lohn- und Gehaltsnachteilen für diese kommen“. Für Schnabl bliebe bei der Bemerkung „Laudamotion würde eine österreichische Fluglinie bleiben“, der leichter Geruch eines Etikettenschwindels haften.

MH

Bildcredit: Pixabay