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Bis 2023 wird eine Milliarde in Fabriken gesteckt

 

Der italienische Teig- und Backwarenhersteller Barilla will bis 2023 Investitionen im Wert von einer Milliarde Euro tätigen. Die geplanten Ausgaben sollen vor allem Aspekte der Innovation und Nachhaltigkeit berücksichtigen. Rund die Hälfte der Summe betrifft die in Rubbiano bei Parma gelegene Saucenfabrik. Deren Kapazität soll verdoppelt und damit zur größten Produktionsstätte ihrer Art in ganz Europa werden.

Mit dem Ausbau der Saucenfabrik will Barilla Vorreiter für technologische Innovation und Nachhaltigkeit werden. Denn die Produktionsstätte gilt auch in Sachen "gender equal" als Vorreiter. Die Belegschaft besteht zur Hälfte aus weiblichen Mitarbeitern. "Die Saucenherstellung ist inzwischen der Geschäftsbereich mit den größten Zuwachsraten, vor allem in Deutschland, Frankreich und Nordeuropa", erklärt Barilla-Hauptgeschäftsführer Claudio Colzani.

In den acht Nudelfabriken des Konzerns werden jährlich rund 900.000 Tonnen Pasta in 160 Formen gefertigt. Mehr als die Hälfte des verwendeten Hartweizens stammt aus Anbauverträgen mit einheimischen Landwirten, die mit rund 15 Prozent über den Börsennotierungen liegenden Abnahmepreisen honoriert werden.

Ein besonderes Augenmerk gilt auch der Umweltfreundlichkeit. "In den vergangenen sieben Jahren haben wir pro Tonne hergestellter Pasta die verbrauchte Wassermenge um 31 Prozent und die Emission von klimaschädlichen Abgasen um 24 Prozent gesenkt", meint Manager Colzani. Maßgeblich dazu beigetragen hatte der im Jahr 2015 fertiggestellte Bahnanschluss, mit dessen Hilfe jährlich der Verkehr von rund 3.300 Lkw eingespart werden kann. (pte)

 

Bildcredit: Pixabay