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Autobahnraststätte Ansfelden

 

Raststätten-Kette in Zahlungsschwierigkeiten

 

Der Raststättenbetreiber Rosenberger wird beim Landesgericht St. Pölten einen Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens stellen. Grund dafür sind von der Hausbank nicht freigegebene Kreditlinien. Betroffen sind 600 bis 800 Mitarbeiter (je nach Saison) an den 17 Standorten in ganz Österreich. Das Unternehmen mit Firmensitz in Loosdorf (Niederösterreich) hat drei chinesische Eigentümer. Geschäftsführerin ist Jutta Wollner, die den Betrieb fortführen will. Laut Kreditschützer Gerhard Weinhofer vom Verein Creditreform hat der Betrieb Verbindlichkeiten von etwa 12 Millionen Euro. Teilweise konnten den Mitarbeitern schon die November-Gehälter nicht ausbezahlt werden. Es sollen Info-Veranstaltungen an allen Standorten durchgeführt werden.

Es ist nur die Rosenberger Restaurant GmbH von der Insolvenz betroffen. Die Kette „Landzeit“, die sich von der Rosenberger Holding 2003 trennte, bleibt davon verschont. Interessant ist nur, dass die Firma 2017 noch einen Umsatz von 33,4 Millionen Euro machte. Dabei erzielte sie einen Gewinn von 6,25 Millionen Euro.

Es ist zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig offen, ob es ein Konkurs- oder ein Sanierungsverfahren geben wird.

Bildcredit: rosenberger.cc