Skip to content. | Skip to navigation

 

Drei Städte im Rennen um die „Kulturhauptstadt Europas“ 2024

 

Nach Graz 2003 und Linz 2009 wird der Titel „Kulturhauptstadt Europas“ 2024 zum dritten Mal an eine österreichische Stadt gehen. Bad Ischl, Dornbirn und St. Pölten wurden am 31. Jänner 2019 in die engere Auswahl genommen. Die Empfehlung wurde von einer Jury unabhängiger Experten abgegeben. Die endgültige Auswahl erfolgt in neun Monaten. Außerdem wird es im selben Jahr auch eine europäische Kulturhauptstadt in Estland und in einem EFTA-/EWR-Land geben. Bei der Vorauswahl in Estland kamen Narva und Tartu in die engere Auswahl. In der Vorauswahlrunde der Bewerber aus den EFTA-/EWR-Ländern, Kandidatenländern und potenziellen Kandidatenländern schafften es die Städte Banja Luka, Bodø und Mostar auf die Shortlist. Zu den EWR-Ländern zählen alle 28 EU-Mitgliedstaaten und Island, Liechtenstein und Norwegen. Diese drei Länder umfassen zusammen mit der Schweiz auch die vier Mitgliedstaaten der EFTA.

Nach Plovdiv (Bulgarien) und Matera (Italien) in diesem Jahr werden nächstes Jahr Rijeka (Kroatien) und Galway (Irland) den Titel „Kulturhauptstadt Europas“ tragen. 2021 sind es Elefsina (Griechenland), Timișoara (Rumänien) und Novi Sad (Serbien, EU-Beitrittskandidat), 2022 Kaunas (Litauen) und Esch-sur-Alzette (Luxemburg). Für 2023 wurde Veszprém (Ungarn) empfohlen.

Bei der Vergabe spielen sechs Kriterien eine entscheidende Rolle: Langzeitstrategie, kulturelle und künstlerische Inhalte, europäische Dimension, Erreichung und Einbindung der Gesellschaft, Verwaltung und Umsetzungsfähigkeit.

MH

Bildcredit: Pixabay