Skip to content. | Skip to navigation

 

Andere Reisegewohnheiten in Deutschland

 

Die Allianz Partners veröffentlichten jetzt eine Umfrage zu den Reisegewohnheiten der Österreicher und der Deutschen. Dabei wurden stichprobenartig Ende 2017 je 500 Personen ab 18 Jahren in beiden Ländern online befragt. Die Ergebnisse sind durchaus überraschend: Während hierzulande nur 16,8 Prozent lieber solo auf Urlaub fahren, sind es in Deutschland immerhin 23 Prozent. Hingegen ist der Familienurlaub mit Kindern bei uns beliebter als bei unseren Nachbarn (39,6 % zu 28,4 %). Bei beiden Ländern stehen Inlandsaufenthalte hoch im Kurs. Allerdings sind in Österreich die Naturschönheiten dafür verantwortlich, in Deutschland hingegen die kurze Anreise. Außerdem gehen Herr und Frau Österreicher im Gegensatz zu den Deutschen lieber baden als wandern. Für Letztere ist unser Heimatland auf Platz 12 der Traumdestinationen, für uns ist das Nachbarland nur auf Platz 24. Für beide Nationen gilt die USA als bestes Reiseziel.

Gebucht wird in beiden Ländern zumindest von einem Viertel aller Touristen ganz klassisch im Reisebüro. Es fährt aber bereits jeder fünfte Kollege und jeder sechste von uns einfach ins Blaue. Er checkt erst am Reiseziel eine mögliche Übernachtungsmöglichkeit.

Die Angst vor Terror ist bei Inlandsreisen in Deutschland viel höher als die in Österreich. Ansonsten haben beide Bevölkerungsgruppen Angst vor Kriminalität im Ausland. Bei Trips im eigenen Land werden vor allem Stau und schlechtes Wetter gefürchtet, ergab die Umfrage.

Eine Reiseversicherung ist nur für 11,4 Prozent der Österreicher kein Thema. Hingegen brauchen scheinbar 22,6 Prozent der Deutschen keinen Versicherungsschutz für den Urlaub. Letztere schließen eine solche vor allem für die Kostenübernahme bei einem Arztbesuch oder Krankenhausaufenthalt im Ausland ab. Wir nehmen diese Mehrkosten hauptsächlich für den Rücktransport nach einem Unfall in Kauf.

Bildcredit: Pixabay