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Mit Gratis-App über Umweltzonen informiert

In vielen Ländern Europas müssen Autoreisende heute eine längere Planung einkalkulieren.

In immer mehr Ländern Europas gibt es Umweltzonen. Um in die Zonen einzufahren, muss häufig eine Plakette im Voraus erworben oder eine Online-Registrierung vorgenommen werden. Deswegen rät Green-Zones (zentrales Portal für alle europäischen Umweltzonen), sich schon langfristig um die Fahrtenplanung zu kümmern. Ein besonderes Service ist die Green-Zones App. Auf ihr sehen Autoreisende, ob sie von Umweltzonen betroffen sein werden.

Temporäre Fahrverbote

Ein Beispiel: Besonders in Frankreich gibt es großflächige Zonen, die ganze Departements umfassen, wo kurzfristig temporäre Fahrverbote verhängt werden können. Wie geht das? Wenn die Luftqualität besonders schlecht ist, muss der verantwortliche Politiker Maßnahmen einführen, die zur Verbesserung der Luft beitragen. Dann kann er zuerst allen Fahrzeugen ohne Crit’Air Vignette, dann aber auch den Fahrzeugen mit Crit’Air Vignette 5, 4, 3 usw. die Fahrt verbieten. Dies war zuletzt im Februar der Fall, als in Lille, Paris, Lyon, Isère und bei Grenoble temporäre Fahrverbote verhängt wurden.

Umweltzonen in 11 Ländern

Wo sind diese Umweltzonen? Welche speziellen Regeln gibt es in anderen Ländern? Darüber informiert die Green-Zones App. Wegen der steigenden Nachfrage hat Green-Zones das Angebot erweitert. Das Portal stellt nun Karten und Basisinformationen von Umweltzonen in elf Ländern zur Verfügung. Seit dem neuesten, umfassenden Update finden sich folgende Staaten in der App: Deutschland, Frankreich, Dänemark, Österreich, Belgien, Spanien, Niederlande, Großbritannien, Tschechien, Finnland und Schweden.

In Bestellshops können auch notwendige Umweltplaketten bestellt werden.

Infos und Link zur App: Green-Zones.eu

PA/red/KaM

Bildcredit: Green-Zones.eu