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Fahrradkuriere erhalten Fixum von acht Euro

 

Die Online-Bestellplattformen Mjam und foodora beschäftigen 710 freie Mitarbeiter als Essenszusteller. Um diesen ein gesichertes Einkommen zu ermöglichen, haben sie jetzt eine Gehaltsuntergrenze eingeführt. Diese beträgt acht Euro pro Stunde. Hinzu kommt noch ein mit 1. Jänner 2019 erhöhter Beitrag pro Auftrag. Artur Schreiber, operativer Geschäftsführer von Mjam und foodora, sagt dazu: „Somit kommen die meisten unserer Fahrer, die alle zudem versichert sind, auf neun bis zwölf Euro pro Stunde. Das Trinkgeld gibt es auch noch extra dazu. Insgesamt verdienen unsere Fahrer damit deutlich mehr als zuvor.“

Für die mitmachenden Restaurants hat diese Änderung keine Relevanz. Die Gebühr für das Zustellservice beträgt weiterhin 15 Prozent des Bestellwertes.

Mjam ist am österreichischen Markt seit 2008 etabliert. Der Essens-Lieferservice arbeitet mit mehr als 1800 Restaurants in ungefähr 160 österreichischen Städten zusammen. Foodora gehört zur Foodora GmbH in Berlin. Die Firma wurde 2014 gegründet. Sie hat in sechs Ländern Niederlassungen. In Österreich ist sie nur in Wien vertreten.

Bildcredit: ORF