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Mehr Flexibilität durch Tageshöchstarbeitszeiten

 

Die Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) Michaela Reitterer hält die Angst vor längeren Arbeitszeiten für unbegründet: „Die Jahresarbeitszeit sinkt seit Jahren kontinuierlich. Kein Gesetz kehrt diesen Megatrend um.“ Daher begrüßt Reitterer für die Branche den neuen Entwurf der Regierungsparteien. Denn er führt bei der Handhabe der Nachtruhe zu mehreren Möglichkeiten speziell für Saisonbetriebe. Die Steigerung der Tageshöchstarbeitszeit bringe zwar keinen Gast mehr, aber die Arbeit könne dadurch besser eingeteilt werden, meint  Reitterer. Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts „market“ sehen mehr als 70 Prozent der Österreicher die Ausdehnung der Arbeitszeit auf 12-Stunden positiv, wenn sie im Gegenzug dadurch mehr durchgehende Freizeit bekommen. Gerade für Pendler und Alleinerzieher führt die neue Regelung zu einer besseren Vereinbarkeit von Arbeit und Beruf.

Auch die WKO sieht die neue Regelung positiv etwa bei erhöhtem Arbeitsbedarf. Die Tiroler WK-Obfrau betont dazu: "Die Flexibilisierung wird immer als Unternehmer-Thema missverstanden. Das ist ein gewaltiger Trugschluss. Mehr Flexibilität in Spitzenzeiten sichert die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe und damit direkt Arbeitsplätze. Einige wenige 12-Stunden-Tage wären Ausnahmen für Auftragsspitzen und kein generelles Ziel."

Bildcredit: Pixabay