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Mehr als ein Viertel wurde privat vermietet

 

In den Jahren 2017/18 standen standen den Urlaubern im Bundesland Tirol 360.132 Gästebetten zur Verfügung, in Salzburg 219.667. Das ist ein Plus von eineinhalb bzw. ein Prozent gegenüber dem Jahr davor. Laut Statistik Austria gab es insgesamt in ganz Österreich etwa 1,13 Millionen Betten in 66.420 gewerblichen und privaten Beherbergungsbetrieben. Dabei wurden knapp 300.000 Betten, das ist mehr als ein Viertel (26,4 Prozent), privat vermietet. Den meisten Zuwachs an Übernachtungsmöglichkeiten gab es 2017/18 aber in Wien: + 6,5 Prozent (auf 79.000). Dabei ist die Dichte an Gästebetten sehr unterschiedlich: Während in Wien etwa 40 Betten auf 1000 Einwohner kommen, sind es in Tirol 450 auf 1000 Einwohner.

Bei der Auslastung schaut es nicht so rosig aus: Denn sie betrug zwischen November 2017 und Oktober 2018 im Schnitt nur 37,3 Prozent im Winter und 35,6 Prozent im Sommer. Das bedeutet also, dass fast Zweidrittel des Jahres die Betten unbenützt bleiben. Am besten schneiden noch die 4- und 5-Sternehotels mit durchschnittlich etwa 50 Prozent Auslastung ab. Bei Privatzimmervermietern beträgt sie hingegen nur 16 Prozent. Bundesländermäßig liegt Wien (62,8 Prozent im Sommer, 49 Prozent im Winter) klar vor Tirol (43,7 Prozent im Winter) und dem Burgenland (41,1 Prozent im Sommer). Die bettenstärksten Gemeinden sind übrigens neben Wien Saalbach-Hinterglemm und Sölden.

Bildcredit: APA