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Chancengleichheit für Unternehmen

 

Anlässlich des Konflikts zwischen Wiener Taxifahrern und dem Fahrdienstvermittler Uber, kündigte Verkehrsminister Norbert Hofer strengere Regeln für das US-Unternehmen an.

"Wir sind jederzeit gesprächsbereit. Für uns steht aber fest, dass nur ein Einheitsgewerbe die gefährliche Entwicklung in der Branche stoppen kann", so Gökhan Keskin, Taxiobmann in der Wirtschaftskammer Wien und Vorsitzender der Fachvereinigung Taxi und Mietwagen im Sozialdemokratischen Wirtschaftsverband (SWV) Wien.

Mit einem Einheitsgewerbe würden für alle Unternehmen dieselben Rechte und Pflichten gelten. Apps wie Uber wären weiterhin möglich, könnten aber keine Gesetze mehr umgehen und müssten sich an Tarifregelungen halten. "Verkehrsminister Norbert Hofer muss unsere Reformvorschläge aufgreifen und umsetzen, sonst wird es in Wien noch öfter Taxidemonstrationen geben", kündigt Taxiobmann Keskin an.

Derzeit unterscheidet das Gelegenheitsverkehrsgesetz in ein Taxigewerbe und in ein Mietwagengewerbe. "Mietwagenunternehmen wie Uber halten sich aber nicht ans Gesetz und handeln wie Taxiunternehmen. Die wettbewerbsverzerrenden Praktiken haben zu einer Lohn-Preis-Spirale geführt, die jetzt die Existenz vieler Unternehmen bedroht“, sagt Keskin.

 

Bildcredit: Pixabay