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Grund ist die Abhängigkeit von internationalen Konzernen

 

Am 10. Dezember 2018 startet die neue Buchungsplattform „book2ski.com“. Mit ihr sollen in Zukunft alle 650 österreichischen Skischulen ihre Leistungen online präsentieren können. Gerhard Sint, Obmann des Salzburger Berufsskilehrer- und Snowboardlehrerverbands und Geschäftsführer von „book2ski.com“, nennt als Hauptgrund für diese Neugründung: „Es besteht die Gefahr, dass wir uns einem Geschäftsmodell ausliefern, das uns Preise und Konditionen diktiert und uns Jahr für Jahr höhere Provisionszahlungen aufzwingt. (...) Die Begehrlichkeiten der großen Plattformen werden immer mehr. Darum haben wir beschlossen, ein eigenes Projekt auf die Beine zu stellen.“ Zweistellige Provisionen sind die Regel bei ausländischen Buchungsfirmen. Laut Sinti mussten in einem Fall, wo die eigene Skischule über eine ausländische Website gebucht wurde, sogar 41 Prozent des Preises für Provision, Marketinggebühren und Währungsschwankungen weitergegeben werden.

Die neue Plattform startet mit etwa 100 Unternehmen. Die Provision beträgt laut Sint drei Prozent. Die mitmachenden Skischulen gewähren dabei fünf Prozent Rabatt. Laut Presseaussendung befürchtet er keinen Preiskonkurrenzkampf im Netz durch die Transparenz und Vergleichsmöglichkeit.

Bildcredit: Pixabay