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Attraktion für Einheimische und Gäste

 

In den kommenden Wochen des Septembers finden in ganz Österreich wieder Almabtriebe statt. Dabei werden die Kühe festlich geschmückt. Nach einem oft stundenlangen Marsch werden sie dann im Ort mit der Blasmusikkapelle gebührend empfangen. Dazu werden meist von den Einheimischen regionale Spezialitäten und Handwerkskunst angeboten.

So findet bereits am Samstag, den 8. September, der Almabtrieb in Bad Kleinkirchheim (Kärnten) statt. Dort ziehen die Tiere von der Wolitzenalm in St. Oswald bis ins Zentrum des Höhenluftkurortes. Als Besonderheit werden in dieser Urlaubsregion auch die Kühe gesegnet. Außerdem wird ein Kalb für einen sozialen Zweck versteigert.

In der Region Karwendel wird der Almabtrieb, Schönwetter vorausgesetzt, von der Eng-Alm bis nach Schwaz am 21. September durchgeführt. Dabei müssen die 60 Kühe des „Martererbauer“ Hansjörg Reiter eine Strecke von 25 km bewältigen, wie es in der Aussendung des Tourismusverbandes heißt. Der Landwirt muss dafür früh morgens (um 4 Uhr) aufstehen, dass er um ca. 16 Uhr mit allen Tieren wohlbehalten in der Silberstadt ankommt. Das geschmückte Vieh marschiert dann unter Musikbegleitung durch den ganzen Ort. Für Gäste und Einheimische gibt es ein richtiges Volksfest mit Zillertaler Krapfen, Kiachlen uvm.

Die letzten Paarhufer werden erst Anfang Oktober von der Bergweide geholt: so beispielsweise von der Rettenbachalm nach Bad Ischl am 6. Oktober oder Pferde beim Haflinger Hengstalmabtrieb in Ebbs (Tirol) am 13. Oktober.

Bildcredit: Pixabay