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Pauschalreiserichtlinie für Hoteliers

 

Künftig werden Hotliers, die Packages mit mehr als 25 Prozent nicht vom Hotel selbst erbrachter Leistungen anbieten, als Pauschalreiseanbieter deklariert. Damit trifft die Beherbergungsbetriebe auch die gesetzlich vorgeschriebene Insolvenzabsicherung.

„Es kann nicht sein, dass durch diese neuen Regelungen unseren Hoteliers die Angebotsentwicklung der für das Gasterlebnis so wichtigen Urlaubspackages erschwert wird“, so Wolfgang Kleemann – Generaldirektor der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank. „Als einzige Variante hat sich eine Versicherungslösung herausgestellt“, sagt er weiter. 

Hoteliers müssen je nach Betriebsgröße mit jährlichen Zusatzkosten von einigen tausend Euro rechnen. Der Versicherer HDI Global SE – Teil des weltweit operierenden Talanx-Konzerns – rechnet vor: Ein Betrieb mit einem Umsatz von einer Million Euro könne sich etwa vollständigen Schutz zu einer Prämie von knapp 1.570 Euro sichern. Ein Unternehmen mit einem Nettoumsatz von fünf Millionen Euro müsse aufs Jahr mit rund 6.150 Euro rechnen.

„Mit dieser Lösung konnten wir eine passende österreichische Antwort auf neue EU-Rechtsvorgaben geben und eine drohende Bürokratie- und Kostenwelle rechtzeitig abwenden. Das gemeinsame Modell gewährleistet sowohl eine gesetzeskonforme
Risikoabdeckung für Hoteliers als auch optimalen Konsumentenschutz“, zeigt sich Susanne Kraus-Winkler, Sprecherin des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), zufrieden.

 

Bildcredit: pixabay.com