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Einziges Manko: Fachkräftemangel

 

Die Tourismusbetriebe sind positiv gestimmt, dass es nach einer guten Wintersaison jetzt auch Steigerungen im Sommertourismus geben wird. In einer Umfrage des Marktforschungsinstitutes Deloitte und der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) wurde 206 Unternehmen der Branche befragt.  Dabei lässt sich auf Grund der guten Gesamtwirtschaftslage nach dem Schulnotensystem beim Indexwert eine leichte Verbesserung erkennen (2,83  gegenüber 2,99 im Vorjahr). 69 Prozent der Betriebe waren mit den Winterumsätzen zufrieden, 62 Prozent rechnen mit einem Wachstum im Sommertourismus.

Allerdings musste auf Grund des Mangels an geeigneten Mitarbeitern das Angebot fast bei einem Drittel der Unternehmen zurückgeschraubt werden. Es kann zwar mittels Digitalisierung im Bereich Rezeption und Reservierungsmanagement einiges wettgemacht werden, nicht aber wenn Küchenpersonal fehlt. Interessant dabei ist, dass die Situation in Westösterreich viel angespannter ist als die in Wien und im Burgenland. Die Tourismusbranche erhofft sich deshalb von der Bundesregierung gezielte Arbeitsmarktoffensiven und entlastende Maßnahmen. 72 Prozent der Befragten würden eine Regionalisierung der Mangelberufsliste befürworten.

Bildcredit: Pixabay