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Eine erste Zwischenbilanz gibt wenig Anlass zur Freude

 

Das Schneechaos in Österreich sorgte in der Hotellerie-Branche für trübe Mienen. Die Folge war eine negative Zwischenbilanz der Buchungszahlen, die von Petra Nocker-Schwarzenbacher, Spartensprecherin für den Tourismus in der Wirtschaftskammer, geliefert wurde. Schuld an allem sind schlechte Witterungsbedingungen und starker Schneefall. Die bislang erhaltenen Auskünfte der Hotellerie geben wenig Anlass zur Freude. „Wir haben Rückmeldungen von Häusern, die ein Minus von vier bis sechs Prozent aufweisen. Das ist auf die massiven Schneefälle im Jänner 2019 zurückzuführen“, so Nocker-Schwarzenbacher. Was fehle sind die Kurzurlauber. Die schlechte Wetterlage und die Berichte über Straßensperren sollen das Fernbleiben der Wintergäste beeinflussen. „Was uns heuer besonders gefehlt hat, waren die kurzfristigen Buchungen übers Wochenende. Da haben wir Rückgänge von bis zu 50 Prozent“, sagt Nocker-Schwarzenbacher. Der Februar ist traditionell der bestgebuchte Monat. Das bisherige Minus der Buchungszahlen ist daher nicht mehr aufzuholen. Die Branchensprecherin bleibt trotz der negativen Zahlen optimistisch. „Wir hoffen, dass wir am Ende der Saison mit einer schwarzen Null enden. Voraussetzung dafür sei aber, dass auch zu Ostern möglichst viele Lifte fahren“, betonte Nocker-Schwarzenbacher.

DK

Bildcredit: Pixabay