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Regierung plant Meldepflicht für Airbnb

Die Buchungsplattform sorgt für zahlreiche wohnrechtliche Probleme.

Die Hotellerie freut sich über die Ankündigung der Regierung, ab 2020 eine Registrierungspflicht bei Buchungsplattformen für private Vermietungen einzuführen. „Damit wurde eine langjährige Forderung des Fachverbandes Hotellerie aufgegriffen“, so die Obfrau des Fachverbandes der Hotellerie der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Susanne Kraus-Winkler, am Sonntag dem 24. März 2019 in einer Aussendung.

Eine unbürokratische bundesweite Registrierungspflicht soll nun rasch mit den Bundesländern und den betroffenen Bundesdienststellen akkordiert werden. Damit soll sowohl die Autorisierungs- und Registrierungspflicht für die privaten Beherberger als auch die Auskunfts- und Informationspflicht von Airbnb & Co. rechtlich verankert und tatsächlich kontrolliert werden können.

Es geht um die Beseitigung von Wettbewerbsverzerrungen bei Steuern, Abgaben, Sozialversicherung sowie bei Auflagen. Die rechtliche Grauzone habe, vor allem in den Ballungszentren, auch zur Verknappung von Wohnraum beigetragen und zahlreiche miet- und wohnrechtliche Probleme verursacht. „Wir begrüßen diese Maßnahme und werden die Tourismusministerin bei der Einführung einer praxistauglichen Lösung unterstützen“, so Kraus-Winkler.

APA/Red/DK

 

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