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Meldeverpflichtung ist ÖHV zu wenig

Die Hoteliervereinigung mahnt die Umsetzung der Registrierungspflicht ein.

Markus Gratzer, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), stimmt der von der Bundesregierung angekündigten Meldeverpflichtung von Buchungsplattformen großer Konzerne für alle Buchungen und Umsätze ab 2020 zu. Wörtlich meint Gratzer: „Man kann von kleinen Hosts nicht verlangen, wie Qualitätshotels zu investieren, Arbeitsplätze zu schaffen und Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen. Aber die großen Online-Konzerne sollten sich einen angemessenen Beitrag zum Steueraufkommen leisten können.“ Allerdings hält er eine Registrierungspflicht für Hosts für absolut notwendig. Tourismusministerin Elisabeth Köstinger hat diese auch versprochen. Denn sonst könnten Buchungsplattformen wie AirBnB weitermachen wie bisher und die Herausgabe der Daten verweigern.

Die Konzerne zur Herausgabe der Daten zu verpflichten, ist nach Meinung Gratzers zu wenig. Denn diese würden sich unter dem Vorwand des Datenschutzes dagegen wehren. Nur die Registrierungspflicht für Hosts, so Gratzer, könne verhindern, dass sich Konzerne weiter hinter anonymen Accounts verstecken, über Kreditkarten in Drittstaaten abrechnen und ehrliche Steuerzahler auslachen. Er sagte dazu wörtlich: „Nach zehn Jahren wäre es auch für die Sharing-Economy-Konzerne Zeit, sich an Regeln zu gewöhnen. Die meisten seriösen Plattformen, wie „Booking.com“ als Marktführer, haben mit der Registrierungspflicht kein Problem.“

TL

Bildcredit: Pixabay