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Pauschalreisegesetz seit 1. Juli in Kraft

 

Die neuen gesetzlichen Regelungen bringen schon jetzt Neuigkeiten für Hoteliers: Diese gelten nämlich künftig als Pauschalreiseanbieter, wenn mehr als 25 Prozent  Leistungsbestandteile enthalten sind, die nicht vom Hotel selbst erbracht werden. Dabei geht es um die Kombination von zumindest zwei der folgenden Kategorien:

  1. Beförderung einer Person
  2. Unterbringung einer Person
  1. Autovermietung oder Vermietung anderer Kraftfahrzeuge
  1. Sonstige Reiseleistung, die nicht wesensmäßiger Bestandteil einer der anderen Reiseleistungen ist. Dazu gehören unter anderem Eintrittskarten für Konzerte, Führungen, Skipässe, Vermietung von Sportausrüstungen, Wellnessbehandlungen, ...

Die Kombination von Unterbringung und Beförderung oder Autovermietung gilt immer als Pauschalreise. Bei den zusätzlichen Angeboten muss die Zusatzleistung mindestens 25 Prozent des Gesamtumfanges betragen. Dies ist deswegen wichtig, weil der Hotelier nach dem neuen Gesetz dafür eine Insolvenzabsicherung benötigt.

„Die Prämien dafür sind wirklich moderat“, sagt Wolfgang Kleemann, der Generaldirektor der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank.  „Ein Beherbergungsbetrieb mit einem Umsatz von 1,0 Mio. Euro kann sich vollständigen Versicherungsschutz zu einer Jahresprämie von knapp 1.570 Euro, ein Unternehmen mit einem Jahresnettoumsatz von 5,0 Mio. zu rd. 6.150 Euro sichern“. Die verpflichtende Insolvenzabsicherung kann zwar auch mit einer Bankgarantie erfüllt werden, es wird aber dringend davon abgeraten.

Bildcredit: Pixabay