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Tourismus braucht mehr Kurzzeit-Köche

Die Tourismusbranche in Österreich braucht ein Modell, das saisonal hilft.

Der Fachkräftemangel in der Wirtschaft trifft auch den Tourismus, vor allem Köche sind schwer zu bekommen. „Ich sage nicht, dass die Rot-Weiß-Rot-Karte schlecht ist, aber wir bräuchten ein saisonales Instrument“, sagte WKÖ-Branchensprecherin Petra Nocker-Schwarzenbacher am Rande der ITB-Messe in Berlin. Für die Rot-Weiß-Rot-Karte, die unter anderem auch zum Familiennachzug berechtigt, müsse der Bewerber zwölf Monate Beschäftigung in Österreich nachweisen und etliche weitere Punkte erfüllen. Auch das Alter und das Ausmaß der Deutschkenntnisse spielen eine Rolle. In Deutschland sei es einfacher, Köche aus Drittländern einzustellen: „Es genügt ein Fachkräfte-Abschluss und ein Dienstvertrag“, so Nocker-Schwarzenbacher. Tourismustechnisch bräuchte die Branche in Österreich „ein Instrument, das uns saisonal hilft“, so die Sprecherin.

Unter dem Motto „Winter in der Flachau, Sommer in der Wachau“ bemühe sich das Arbeitsmarkt Service (AMS), arbeitslose Köche von Wien in die Bundesländer zu vermitteln. „Es wird seitens des AMS viel gemacht, aber es funktioniert letztlich nicht so, wie wir uns das wünschen würden“, sagt Nocker-Schwarzenbacher.

APA/Red

 

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