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©Österreichisches Sektkomitee/wildbild

Tiroler Sieg bei Salzburger Sektfrühling

Bei den Sommelier-Wettkämpfen war praktisches Können und gutes Auftreten gefragt.

Als Auftakt zum Salzburger Sektfrühling 2019 bat der Salzburger Sommelierverein (SSOV) ein Team des Tiroler Sommeliervereins (TSOV) zum freundschaftlichen Wettkampf. Nach vier Prüfungsaufgaben konnte sich das Team des TSOV über den Sieg freuen. Glückwünsche gab es dafür unter anderem von Dr. Helga Rabl-Stadler, Präsidentin der Salzburger Festspiele, und Dr. Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung und amtierende österreichische Sektbotschafterin.

Bereits zum dritten Mal luden 25 der besten österreichischen Sekthersteller nach Salzburg ins Haus für Mozart ein. Moderiert von Mag. Benedikt Zacherl, Geschäftsführer des Österreichischen Sektkomitees, stand in der ersten Runde des Wettkampfs ein Fach-Quiz auf dem Programm. Knifflig erwies sich die folgende Blindverkostung, bei der von drei Proben sowohl Rebsorte, Jahrgang, Dauer der Hefelagerung und Dosagegrad erkannt werden sollte.

Praktisches Können und Auftreten sind ebenfalls wichtige Kompetenzen bei Sommelier-Wettkämpfen. Diese wurden von „kritischen Gästen“ auf die Probe gestellt. Aufgabe war, das gleichmäßige Einschenken einer Flasche Sekt, aufgeteilt auf 17 Gläser. Das 18 statt 17 Gläser vorbereitet waren, fiel den Sommeliers beider Vereine sofort auf. Letztendlich konnte sich das Team des Tiroler Sommeliervereins als Gewinner durchsetzen. Den Vorsitz der Jury hatten Annemarie Foidl, Präsidentin Sommelier Union Austria, und Mag. Willi Klinger, Geschäftsführer Österreich Wein Marketing, inne. Zudem wohnten der Jury Dr. Petra Stolba, Mag. Alexandra Graski-Hoffmann, Michael Malat sowie Mag. Benedikt Zacherl bei.

„Die Aufgabenstellungen waren höchst anspruchsvoll, beide Teams waren stark gefordert und hohe Professionalität war gefragt. Das Arbeiten mit Sekt wurde bei diesem Wettbewerb sehr schön dargestellt. Besonders gefreut hat mich außerdem zu sehen, dass in den Teams auch Damen mit dabei waren, die eine erstklassig Leistung gezeigt haben,“ so Foidl.

Klinger ergänzt: „Es ist an der Zeit, dass die ausgezeichnete Qualität von österreichischem Sekt in den Weinkarten der heimischen Gastronomie sichtbar ist. Durch die Arbeit der Sommeliers und Gastronomen erhält österreichischer Sekt jene Aufmerksamkeit, die ihm gebührt.“

26.04.2019

PA/red/DK

Bildcredit: Österreichisches Sektkomitee/wildbild