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Zillertal-Bier verwendet alte Gerstensorte

 

Seit 1664 gibt es in Zell am Ziller eine Privatbrauerei. Das Zillertal-Bier hat also Tradition. Da in dem Unternehmen die Regionalität besonders groß geschrieben wird, wird die Gerste von heimischen Bauern der Umgebung verwendet. Angefangen hat der Geschäftsführer Martin Lechner mit der Zusammenarbeit mit zwei Landwirten. Sie bauten die alte Sorte „Fisser Imperial Gerste“ an, da sie sich für das Brauen besonders gut eignet. Inzwischen machen es 60 Personen auf einer Fläche von etwa 70 Hektar. Die Firma zahlt den Landwirten den vierfachen Weltmarktpreis für Gerste. So ist der Anbau für sie attraktiv.

Zillertal Bier hat eine eigene Photovoltaik-Anlage. Durch die Kohlensäurerückgewinnung können jährlich 230.000 Kilogramm CO2 eingespart werden. Dafür müsste man etwa 5.700 Bäume pflanzen. Da auch die sonstigen Zutaten der Bierspezialitäten aus biologischem Anbau kommen, gilt die Firma als ökologischer Musterbetrieb. Sie füllt etwa 10 Millionen Flaschen jährlich ab.

Bildcredit: www.zillertal-bier.at