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RWR-Karte soll für mehr Personal sorgen

 

Die österreichische Bundesregierung hat kürzlich die Reform der Rot-Weiß-Rot-Karte zum Zuzug von hoch qualifizierten Fachkräften und Schlüsselkräften auf Schiene gebracht. In dessen Folge gibt es jetzt neben einer bundesweiten Mangelberufsliste auch regionale Listen. Das hat besonders für die Tourismusregionen im Westen Österreichs große Bedeutung. Denn gerade in Salzburg, Tirol und Vorarlberg gibt es einen Mangel an Kellnern in Hotels und Gastronomiebetrieben. Bundesweit hat es unter 45 anderen Berufen auch der Koch auf die Aufstellung geschafft. Das freut Petra Nocker-Schwarzenbacher, der Bundesspartenobfrau Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich. Sie sagt dazu: „Angesichts des akuten Mitarbeitermangels am Beginn der Wintersaison ist die Umsetzung unserer Forderung ein notwendiger Schritt, um unsere Gäste bestmöglich betreuen zu können und den Arbeitsdruck beim Stammpersonal zu verringern.“

Die RWR-Karte brachte bisher wegen eines komplizierten Punktesystems nur relativ wenig Fachkräfte nach Österreich (Mangelberufe sind von diesem Punktesystem ausgenommen!). Deswegen wurden jetzt die geforderten monatlichen Gehaltsuntergrenzen deutlich gesenkt: Für Unter-30-Jährige betrugen sie bisher 2.565 Euro, in Zukunft nur 2.052 Euro. Für die Über-30-Jährigen fällt die monatliche Gehaltssumme von 3.078 Euro auf 2.565 Euro. Im Oktober blieben laut AMS in der Gastronomie und Hotellerie 9.000 Stellen unbesetzt.

Bildcredit: Pixabay