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Gastro-Lehrlinge müssen in Raucher-Bereichen arbeiten

 

Lehrlinge, die zum Gastronomiefachmann/-fachfrau ausgebildet werden, müssen schon nach der derzeit gültigen Regel bis zu vier Stunden pro Tag in Räumen arbeiten, in denen geraucht wird. Auch eine neuen Regelung, die ab 1. September in Kraft treten soll, bringt keine wesentliche Besserung: Lehrlinge müssen laut Gesetz pro Tag bis zu einer Stunde lang in Raucher-Bereichen von Gaststätten tätig sein. Deshalb schlagen Lungenfachärzte jetzt Alarm. Sie erklären, dass besonders bei Jugendlichen die Folgen des Passivrauchens schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben können. Deshalb kritisieren sie den Verordnungsentwurf vehement.

Der Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) sagt dazu unter anderem: „Jugendliche sind aufgrund ihrer noch nicht abgeschlossenen körperlichen Entwicklung sogar noch deutlich anfälliger als Erwachsene für die Folgen des Passivrauchs. Dies betrifft nicht nur die Lunge, sondern den ganzen Organismus. Die bisherigen Regelungen zum Schutz der Lehrlinge in der Gastronomie waren völlig unzureichend. Nun aber eine Verordnung zu erlassen, die die Schädigung der Gesundheit Jugendlicher erneut billigend in Kauf nimmt, ist unverantwortlich." Die Lungenfachärzte sind für ein generelles Rauchexpositionsverbot für Jugendliche.

Bildcredit: Pixabay