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Früheste Lese seit Jahrzehnten

 

Die Weinlese hat in vielen Regionen Österreichs dieses Jahr bereits Zwei- bis Drei-Wochen früher als sonst begonnen. Grund dafür ist der ausgesprochen heiße und trockene Sommer, der aber durch wichtige Niederschläge im Frühjahr weitgehend kompensiert wurde. Ernteausfälle sollte es dank Bewässerung kaum geben.

Die Rebblüte war wegen der Hitze Ende April/Anfang Mai laut Aufzeichnungen erstmals in den meisten Weinbaugebieten bereits im Mai abgeschlossen. Durch den raschen Vegetationsverlauf gibt es auch heuer bei den meisten Traubensorten keinen Pilzbefall.

Die hohen Temperaturen bewirken, dass der heurige Jahrgang einen etwas höheren Alkoholgehalt dafür aber weniger Säure aufweisen wird. Insgesamt rechnen die Winzer mit einer leicht überdurchschnittlichen Menge von rund 2,6 Millionen Hektolitern. Da jedoch der bezahlte Preis für direkt an den Weinhandel gelieferte Trauben extrem niedrig ist, wird vom Weinbaupräsidenten Johannes Schmuckenschlager eine gerechtere Bezahlung gefordert.

Bildcredit: Pixabay