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Das können Restaurantbetreiber erwarten

 

Laut Österreichischer Gastro-Zeitung (ÖGZ) ist ein Trend im neuen Jahr im Gastrobereich auf jeden Fall das Bezahlen mit dem Smartphone. Diese Form wird zunehmend Geldbörse und Karten ersetzen. Weiters gibt es bereits in New York, London und Berlin mehrere sogenannte „Ghost-Restaurants“, also Geisterrestaurants. Sie bestehen nur mehr aus einer Küche. Die Speisen werden direkt nach Hause geliefert. Dabei wird an Personalkosten, Mieten, Geld fürs Interieur, für Dekorationen, Speisekarten und Besteck gespart. Diese Restaurantsysteme werden sich wahrscheinlich 2019 auch in Österreich breit machen.

In der Küche geht der Trend unter dem Begriff „Healthy Hedonism“ in Richtung Kombination von gesundheitsbewusster Ernährung und Lust auf etwas Gutes. Dabei erfreuen sich proteinreiche, pflanzliche Lebensmittel wie Samen, Algen und Hülsenfrüchte großer Beliebtheit. Außerdem kommen zunehmend Gerichte mit Produkten auf die Teller, die ganz in der Nähe wachsen (auf Dachgärten, in Hinterhöfen etc.). Dazu steigt die Nachfrage nach neuen Geschmackskreationen wie Schokolade mit Kaviar oder Schokolademuffin mit Blauschimmelkäse stetig. Ein großer Boom wird bezüglich vegetarischer, also völlig fleisch- und fischloser Küche, erwartet. Da die Grenzen zwischen Frühstück, Mittag- und Abendessen zunehmend verschwinden, werden vermehrt Snacks und kleine Speisen wie Waffeln mit Lachs und Avocado konsumiert. Auch beim Fast Food geht der Trend in Richtung gesunde Küche mit frischen Produkten. Dies läuft jetzt unter dem Begriff „Quickservice“.

Eine Modeerscheinung sind auch Kochstudios mit integriertem Shop. Darin können Kunden Zutaten für ein Gericht mit Bedienungsanleitung portionsweise für zu Hause kaufen. Die Preise schwanken dabei zwischen zwei und zehn Euro pro Person.

Bildcredit: Pixabay