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12 Wiener Rieden anerkannt

 

Eine Revolution für den Wiener Wein: Die WienWein-Gruppe ist dem Verein der Österreichischen Traditionsweingüter (ÖWT) beigetreten. Damit ist sie ab sofort Teil des Systems der Lagenklassifizierung der ÖWT.

 

Die Österreichischen Traditionsweingüter haben über lange Zeit die Kriterien erarbeitet, um gute, sehr gute und herausragende Lagen möglichst objektiv unterscheiden zu können. Seit zwei Jahrzehnten wird laufend daran gearbeitet, um die Ersten Lagen im Kamptal, Kremstal, Traisental und Wagram zu ermitteln. Derzeit sind es insgesamt 60 Rieden im Donauraum, die diese Bezeichnung tragen dürfen. Nun kommen mit den klassifizierten Wiener Lagen weitere 12 dazu, ergibt gesamt also aktuell 72 „ÖTW. Erste Lagen“.

 

WienWein-Winzer Gerhard J. Lobner (Mayer am Pfarrplatz) meint dazu: „Die Herkunft ist das prägende Qualitätskriterium eines Weins. Die Lage entscheidet über Charakter, Reifepotential und alle aromatischen Besonderheiten.“  Winzerkollege Thomas Huber (Weingut Fuhrgassl-Huber) ergänzt: „Die Weinliebhaber suchen nach authentischen Weinen mit klarer Herkunft, deshalb ist das Projekt der Lagenklassifizierung in erster Linie eines, das den Wiener Weinbau international konkurrenzfähig macht und langfristig auf stabile Beine stellt.“

 

Vor dem Beitritt evaluierte die Winzergruppe WienWein über Jahre hinweg ihre Lagen in Hinblick auf eine Klassifizierung. Die Kriterien sind etwa Hanglage, geologisch hochwertiger Bodenaufbau, hoher Qualitätsstandard des Weines über mindestens 5 Jahre, nachweislich hohe Bewertungen usw. Diese 12 dürfen ab sofort als "ÖWT. Erste Lagen" bezeichnet werden. Seit Anfang September 2018 sind 22 Weine (Jahrgang 2017) dieser Lagen verfügbar.

Bildcredit: Pixabay