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© rosenberger.cc

Burger King übernimmt Rosenberger

Franchisenehmer TQSR legt 40 Mio. Euro auf den Tisch.

Die US-Fastfoodkette Burger King schlägt beim insolventen Raststättenbetreiber Rosenberger zu. Der österreichische Franchisenehmer TQSR werde die Rosenbergeranteile übernehmen, teilte Creditreform am Mittwoch nach einer Gläubigerausschusssitzung mit. Der Kaufpreis beträgt der Aussendung zufolge 40 Mio. Euro, davon werden 30 Mio. Euro in die Raststätten investiert, der Rest geht an die Gläubiger.
Burger King, an den Autobahnen ebenfalls ein Konkurrent von Rosenberger, hatte schon bisher Pläne für eine Kooperation. Vor der Insolvenz war geplant, dass sich Burger King in Rosenberger-Raststätten einmietet. 
Die Rosenberger Raststätten werden von TQSR beginnend mit 2019 umfassend renoviert, modernisiert und in ein Multibrand Konzept gewandelt. Dieses neue Raststätten-Konzept wird die Bedürfnisse des breiten Spektrums der Personenfrequenz an Autobahnen, insbesondere in Bezug auf Produktvielfalt, Preise und Convenience, bestmöglich abdecken.

Burger King will laut Creditreform an der Marke Rosenberger festhalten, geplant ist auch ein eigener "Rosenburger". Der Rosenberger-Standort in Haag in Niederösterreich soll wieder eröffnet werden. Geschlossen wird hingegen die Raststätte Lindach in Oberösterreich, das kostet 19 Jobs.

(APA/red)