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Nach der Pilotphase startet das Projekt „Natürlich gut essen“

 

Die Wirtin Andrea Vaz-König vom vegetarischen Café deli bluem am Hamerlingpl. 2, 1080 Wien ist Mitinitiatorin des Projekts „Natürlich gut essen“. Das Projekt setzt sich für die Zertifizierung von nachhaltigen Bio-Lebensmittel in der Gastronomie ein. Damit wird die Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Produkten für die Kunden gesteigert. „Wir sehen unsere Kollegen nicht als Konkurrenten, wir wollen ihnen helfen“, sagt Vaz-König. Die zentrale Hürde für Gastronomen ist die Bio-Zertifizierung. Diese ist mit Aufwand und Kosten verbunden. Die Umstellung auf Bio Produkte kann aber auch Schrittweise vollzogen werden. Es kann auch ein Teilsortiment von 75 Prozent oder 30 Prozent zertifizieren werden. Alle Eier müssen aus Freilandhaltung kommen. Beim Gemüse sowie beim Fleisch- und Fischangebot muss auf der Karte die Herkunft angegeben werden. Tiefkühlprodukte sind zwar zugelassen, es soll aber eine „Frischküche“ bleiben. Seit dem letzten Jahr sind zwölf Gastronomen dabei mit fünf Neuen im Gespräch. Dazu zählen unter anderem das Gustl kocht, das Boutiquehotel Stadthalle oder das Feldberg. „Der Schneeball kommt ins Rollen“, sagt Vaz-König. Die Unternehmerin Elisabeth Kolarik vom Kolarik Luftburg im Wiener Prater hat 2018 dank „Natürlich gut essen“ sukzessive auf Bio umgestellt. Ihre Kundschaft besteht oft aus Familien mit Kindern die das neue Angebot schätzen.

DK

Bildcredit: Pixabay