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© Ecophon/Franz Pflügl

Bessere Raumakustik im Lokal Labstelle

Der Innenbereich des Wiener Szene-Restaurants ist akustisch perfektioniert worden.

Ein Restaurant, das urbanen Lifestyle mit kulinarischem Genuss verbindet. Eine Bar mit erlesener Weinauswahl, spritzigen Cocktailkreationen und Livemusik. Ein lauschiger Gastgarten im grünen Innenhof für laue Sommerabende: Das ist die „Labstelle Wien“ am Lugeck 6.

Hier realisierte sich Thomas Hahn seine lang gehegte Vision: ein Lokal mit gastronomischer Vielfalt ohne Schnickschnack. „Den Gast erwartet bei uns zeitgemäße Gastronomie mit Top-Qualität und einem raffinierten Bezug zur Region“, erklärt er sein gastronomisches Konzept. Auch die Innenarchitektur der Labstelle baut auf eine Reduktion auf das Wesentliche und die Verwendung urbaner Materialien wie geschliffenem Beton, schwarzem Stahl oder gelaugtem Holz. So entsteht ein außergewöhnliches Raumambiente. 


Lautstärke im Griff


Einzig die Akustik in den hohen Räumlichkeiten mit ihren Deckengewölben und den vielen schallharten Oberflächen im Innenbereich hinkte bis vor kurzem dem hochwertigen Gesamteindruck hinterher. Vor allem im Vollbetrieb führte die lange Nachhallzeit in Verbindung mit dem hohen Schallpegel zum von Gastronomen gefürchteten Lombardeffekt. Daher engagierte Hahn den Akustik-Spezialisten Oliver Zehetmayr von der Zehetmayr Raumakustik GmbH.

© Ecophon/Franz Pflügl. Schön anzusehen, gut für die Kommunikation. Der Vorher-Nachher-Effekt ist „unüberhörbar“. 

 

Gesetzt wurde auf eine Kombination verschiedener akustischer Maßnahmen. Der Vorher-Nachher-Effekt ist „unüberhörbar“, wie nicht nur der Lokalbetreiber, sondern auch zahlreiche Gäste bestätigen. „Schallschutz soll man hören, aber möglichst nicht sehen“, lautete die Anforderung seitens der Innenraumgestalter. So wurden die tiefen Fensternischen im Lokalbereich punktuell mit Ecophon Master SQ Elementen versehen, die dank ihrer weißen, wandähnlichen Oberfläche kaum sichtbar mit den Raumoberflächen verschmelzen. Auch in den Oberlichtbereichen der Nebenräume kamen deshalb Ecophon Master SQ Elemente zum Einsatz.  


Durch beste akustische Wirksamkeit zeichnen sich die Ecophon Deckensegel „Solo Square“ aus. Sie absorbieren im Restaurantbereich nicht nur den Lärm, sondern verringern auch die Schallreflektion des Tonnengewölbes. Sie sorgen so für deutlich mehr Ruhe und eine angenehme Atmosphäre im Raum. Mit nur 40 mm Materialstärke schweben die quadratischen, rahmenlosen Schallabsorber -– an zarten Stahlseilen abgehängt in den Gewölbekappen – ohne die Architektur und Raumgestaltung zu stören.

Die gesamte akustische Optimierung und Nachrüstung passierte unter laufendem Betrieb.

PA/red/KaM

Bildcredit: Ecophon/Franz Pflügl