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Das gesunde Fast Casual Food Konzept aus Deutschland plant in den kommenden fünf Jahren bis zu acht weitere Standorte für Wien.

Frisch, schnell und gleichzeitig gesund

 

Wer von einem Termin zum nächsten hetzt, dem fällt es oft schwer ausreichend zu essen. Vor allem eines ist dabei wichtig, schnell soll es gehen. Die meisten Snacks werden lieblos zubereitet, kurz aufgewärmt und sind alles andere als gesund. Das hat auch David Baumgartner beschäftigt. Während einer Weltreise kam ihm die Idee zu dean&david. Im Jahr 2007 eröffnete er seine erste Salatmanufaktur in München und eroberte kurz darauf ganz Deutschland. Zehn Jahre später gibt es beinahe 100 Filialen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg. Nach zwei Filialen in Graz eröffnete vergangenen Winter die erste Wien-Filiale am Erste Bank Campus.

Das gesunde Fast Casual Food Konzept etabliert sich nun auch zunehmend am österreichischen Markt. Der Gedanke, der hinter dem Konzept steht, ist es, schnelle, gesunde und dabei gänzlich frische Küche anzubieten. Es gibt eine große Auswahl an Salaten, scharfen Thai-Currys, hausgemachten Suppen, frischen Flatbreads und Sandwiches, Wraps, Süßspeisen sowie Getränken. Die dean&david Philosophie beinhaltet unter anderem die Verwendung naturbelassener und vitaminreicher Lebensmittel, die nachweislich frei von Geschmacksverstärkern sind und, wenn möglich, von regionalen Lieferanten kommen. Die Zutaten werden morgens frisch geliefert und anschließend verarbeitet. Der Umwelt-Aspekt spielt bei dean&david eine wichtige Rolle: so stehen für die Take Away-Gerichte wiederverwendbare Leih-Boxen zur Verfügung. In der Einrichtung zieht sich mit hellem, reduziertem Interieur eine einheitliche Linie durch alle Filialen von dean&david. 2017 wurde das Unternehmen für dieses innovative Konzept mit dem Hamburger Foodservice Preis ausgezeichnet. Das Erfolgsgeheimnis liegt für Gründer David Baumgartner „vor Allem in der Kombination von schnellem, unkomplizierten und frischem, gesunden Essen.“

 

 

Noch heuer neue Filiale in Wien geplant

Für Österreich hat David Baumgartner ambitionierte Zukunftspläne. In Wien soll noch dieses Jahr mindestens ein weiterer Standort folgen. In den nächsten fünf Jahren sind für Wien insgesamt acht weitere Standorte geplant. Auch in Graz und Innsbruck sollen neue Filialen eröffnen. Das erweitert nicht nur die Auswahl an innovativen Gastronomiekonzepten, durch die Expansion entstehen auch viele neue Arbeitsplätze. Das Unternehmen beschäftigt rund 900 Mitarbeiter aus über 27 Ländern. Alleine in Wien wird noch heuer auf bis zu 50 Mitarbeiter aufgestockt. Als besonderes Highlight wird die 100. Filiale von dean&david kommenden Herbst voraussichtlich in der Wiener Millennium City eröffnen. Franchisenehmerin der Wien-Filialen ist Katharina Kerres. Sie studierte Unternehmensführung an der WU Wien und sammelte berufliche Erfahrung im Bankwesen und Projektmanagement. „Was dean&david ausmacht, ist das Sortiment. Bei uns ist für jeden etwas dabei. Der Veganer fühlt sich genauso wohl wie der Fleischtiger. Es ist ein Konzept, auf das viele Wiener gewartet haben. Gutes Essen, schnell und gesund zu fairen Preisen“, so Kerres.

 

Mit David Baumgartner einmal um die Welt – so entstand die Idee

Wer durch Asien reist, lernt: Die schnelle Küche kann auch sehr gesund sein. Und die Salatbars in New York beweisen, dass Grünzeug alles andere als langweilig ist. Ein Abstecher nach Australien zeigt: Smoothies sind lecker und ganz schön nahrhaft. Mit diesen Eindrücken seiner Weltreise entspannte David Baumgartner vor dreizehn Jahren in einer Hängematte in Laos. Und ihm wurde schlagartig klar: Daraus ein Food-Konzept zu machen, klingt nach einer ziemlich guten Idee. Zurück in München, erstellte der BWL- und Politikstudent einen Businessplan, ging auf Partnersuche und erarbeitete einen Plan für seinen Store. Welche Farben sprechen wohl die ernährungs-bewussten Städter an? Wie überzeuge ich den Businessmann, dass ein Salat besser schmeckt als der Mittagstisch um die Ecke? Bewusst verzichtete der gebürtige Bayer auf Tipps von Innendesignern und Co. Er hatte sein Konzept längst im Kopf, das Bild seines Shops genau vor Augen. Und auch heute trägt noch alles seine Handschrift.

 

29. 5. 2018 / gab
Bildcredit: Colin Cyruz Michel