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Trick-Diebstähle häufen sich

 

Besonders auf Autobahnen in Italien und Kroatien treiben derzeit wieder Trickbetrüger ihr Unwesen. Oftmals ersuchen die Täter nach Raststätten oder Tankstellen ahnungslose Autofahrer mit Handzeichen kurz anzuhalten. Sie täuschen beispielsweise eine Beschädigung ihres Fahrzeuges beim Ausparken vor. Sie stellen das vermeintliche Opfer zur Rede oder bieten irgendeine Hilfe an. Auf jeden Fall verwickeln sie den Lenker in ein Gespräch, sodass Komplizen des Betrügers inzwischen problemlos den PKW leerräumen können. Daher rät der ÖAMTC einerseits sich nicht auf irgendwelche unsinnige Diskussionen einzulassen andrerseits aber vor allem Wertsachen nicht sichtbar im Auto zu verstauen.

Außerdem soll man stets eine Kopie des Reisepasses und des Führerscheins an anderer Stelle wie das Original auf einer Reise mitnehmen. Daneben ist man auch gut beraten, die Notfallnummern z.B. zum Sperren der Bankomatkarte stets mit sich zu führen. Die ÖAMTC-Experten empfehlen bei Spaziergängen an belebten Plätzen die Wertgegenstände in einer Bauch- oder Brusttasche unter der Kleidung aufzubewahren.

Der Diebstahl eines Dokuments oder eines anderen Wertgegenstandes ist sofort bei der örtlichen Polizei zu melden. Man soll sich unbedingt eine Anzeige aushändigen lassen, weil oft sonst keine Ausstellung eines Duplikats möglich ist bzw die Versicherung nicht zahlt. Bei Verlust des Reisepasses muss man zusätzlich die österreichische Botschaft oder das Konsulat im Gastland kontaktieren. Beim Verlust des Führerscheins ist es wichtig zu fragen, ob man mit der Verlustanzeige weiterfahren darf. Denn ein Ersatzführerschein kann nur in Österreich ausgestellt werden. Wenn das Handy gestohlen wird, sollte man auf jeden Fall die SIM-Karte über die Service-Hotline des Anbieters sperren lassen.

Bildcredit: Pixabay