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Hochalpila-Bahn in der Silvretta-Region

Vorarlbergs Seilbahnen erzielten Umsatzplus

Die Zahl der Gäste ist in der zu Ende gehenden Wintersaison rückläufig gewesen.

Die Vorarlberger Seilbahnen haben in der zu Ende gehenden Saison ein Umsatzwachstum von 4,5 Prozent auf 149 Mio. Euro erzielt. Dies wird von Maria Seidel von der Fachgruppe Seilbahn der Vorarlberger Wirtschaftskammer mit mehr Tagestouristen und mit einer Erhöhung der Ticketpreise um etwa 2,5 Prozent in Zusammenhang gebracht. Die Zahl der Gäste hingegen nahm um 3,1 Prozent auf 5,6 Millionen ab, teilte Hannes Jochum, Obmann der Fachgruppe Seilbahnen in der Vorarlberger Wirtschaftskammer, am 15. April 2019 mit. Grund für den Gäste-Rückgang waren laut Jochum die extrem hohen Schneemengen im Jänner.

"Sehr zufrieden sind wir dieses Jahr mit den Monaten Februar und März", erklärte Jochum im Detail. So nahm etwa im Februar der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 Prozent zu, bei den Gästen gab es ein Plus von 6,3 Prozent. Im Jänner hingegen blieb der Umsatz in einigen Skigebieten "fast stabil", während die Gäste-Zahl sank. "Die Sicherheit geht immer vor, weswegen es aufgrund der Schneemengen zu Einschränkungen in einigen Skigebieten kam", sagte der Fachgruppen-Obmann. In der Fachgruppe sind 70 Mitglieder und 32 Skigebiete vertreten, die 307 Bahnen und Lifte betreiben.

„Die kleineren und tiefer gelegenen Skigebiete haben in der Wintersaison 2018/2019 vom starken Schneefall profitiert. Diese haben ihre Anlagen wesentlich öfter als in den Vorjahren in Betrieb nehmen können“, sagte der Fachgruppenobmann. So ist unter dem Strich ein deutliches Plus erwirtschaftet worden.

(APA/red/TL)

Bildcredit: Silvretta Montafon/Daniel Zangerl