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Doppelstockzug der ÖBB

Verbesserung der Pünktlichkeit in Wien

Neue Garnituren und ein technisches Update sollen Verspätungen bei den ÖBB beheben.

Nach Aussagen des niederösterreichischen Landesrats Ludwig Schleritzko (ÖVP) und des ÖBB-Regionalmanagers Michael Elsner muss die Pünktlichkeit der Bahn verbessert werden. Auf der Schnellbahn-Stammstrecke zwischen Floridsdorf und Meidling – hier verkehren 711 Züge täglich – lag der Anteil an pünktlichen Zügen bei 94,3 Prozent. Laut Verkehrsdienstevertrag mit den ÖBB ist das Ziel jedoch mindestens 95 Prozent. In der gesamten Ostregion und in Niederösterreich wurde dieses Ziel Schlenitzko zufolge erreicht.

Um die Verspätungen auf der Wiener Strecke in den Griff zu bekommen, ist am 15. März 2019 ein ganzes Maßnahmenpaket vorgestellt worden: Alte Garnituren der Reihe 4020 – derzeit noch 66 im Einsatz – werden sukzessive ausgemustert, und durch neue Cityjet- und Talent-Triebwägen ersetzt. Wie FM berichtete, bekommen die ÖBB 2020 24 neue Cityjets geliefert. Im Dezember 2019 sollen nur mehr 38 alte Garnituren unterwegs sein. Weiters sollen ein technisches Update bei der Reihe 4020 und ein Upgrade bei den Triebfahrzeugen der Serie 1144, die die Doppelstockzüge führen, einen möglichst störungsfreien Betrieb ermöglichen. Außerdem wird bei den Cityjets die Türautomatik für ein schnelleres Schließen angepasst. Zur Pünktlichkeit soll auch beitragen, dass auf der S7 ab 6. Mai zusätzliche Lokführer aufgeboten werden, um das Wenden am Bahnhof Wien-Flughafen zu beschleunigen.

Schleritzko betont zudem: „Wir brauchen den Bau einer neuen, weiteren Stammstrecke durch Wien.“ Dies wäre seiner Ansicht nach ein „1,5 bis zwei Milliarden-Euro-Projekt“.

(APA/TL)

Bildcredit: Pixabay