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Georg und Jakob Winter prüfen mit Bürgermeister Mag. Matthias Stadler, ob der erste St. Pöltner-Reis reif für die Ernte ist

 

Hauptstadtbauern experimentieren

 

Die Hauptstadtbauern wagten sich heuer im Frühjahr an ein besonderes Experiment: Auf mehreren Feldern im Stadtgebiet der Landesmetropole bauten sie großflächig Reis an. Dabei macht das Anbauverfahren den St. Pöltner-Reis einzigartig: Er wird nicht in überfluteten Feldern als Nassreis angebaut, sondern als Trockenreis.

Der Reis wächst am Feld im „Trockenen“ und wird nur bei Bedarf bewässert. Diese Methode hat den Vorteil, dass sie wesentlich wassersparender und damit ökologischer ist. „Wir rechnen mit einem Verkaufsstart in den ersten Oktoberwochen. Erhältlich wird der Reis via Internet, über den St. Pöltner Markt und direkt ab Hof sein“, informieren die Hauptstadtbauern Dangl und Winter. Die Reisfelder befinden sich in Harland, Wagram und Windpassing.

Die Hauptstadtbauern sind eine überbetriebliche Kooperation der landwirtschaftlichen Betriebe Dangl aus Windpassing und Winter aus Harland. Die Idee für den Anbau von Reis in der Landeshauptstadt kam von Jakob Winter, einem der Hauptstadtbauern, der sich dafür von einem früheren Schulkollegen in der Höhere landwirtschaftliche Bundeslehranstalt St. Florian einige Tipps holen konnte.

 

Bildcredit: Josef Vorlaufer