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v.l.: Horst Ebner (Vorstandsdirektor Salzburg AG), Leonhard Schitter (Vorstandssprecher Salzburg AG), Landeshauptmann Thomas Stelzer (Oberösterreich), Landeshauptmann Wilfried Haslauer (Salzburg), Bürgermeister Franz Eisl (Gemeinde St. Wolfgang)

 

Spatenstich zur Sanierung der Zahnradbahn

 

Landeshauptmann Wilfried Haslauer (Salzburg), Landeshauptmann Thomas Stelzer (Oberösterreich), Bürgermeister Franz Eisl (Gemeinde St. Wolfgang) und Leonhard Schitter, Vorstandssprecher der Salzburg AG, nahmen den Spatenstich zur Sanierung der SchafbergBahn vor. Die Trasse wird bis Ende 2022 erneuert. Die Gesamtkosten von 18 Millionen Euro teilen sich die Salzburg AG, das Land Salzburg und das Land Oberösterreich.

Eine Besonderheit der SchafbergBahn ist, dass sie durch zwei Bundesländer führt. Die Talstation in St. Wolfgang liegt in Oberösterreich, die Strecke auf den knapp 1.800 Meter hohen Gipfel liegt großteils auf Salzburger Gebiet. Die Bahn aus dem 19. Jahrhundert hat für das Land Salzburg und Oberösterreich eine enorme touristische Bedeutung.

 

Gemeinschaftsprojekt

„Die Zusammenarbeit zwischen den Bundesländern Oberösterreich und Salzburg geht weit über gute Nachbarschaftsbeziehungen hinaus. Wenn Regionen miteinander kooperieren, tun sie das mit dem Ziel, die Strukturen den Bedürfnissen der Menschen anzupassen und um Verbesserungen für die Menschen zu erreichen. Genau das wollen wir auch mit der Sanierung der SchafbergBahn. Sie ist eine wichtige touristische Attraktion hier im Salzkammergut. Das soll auch so bleiben. Dafür heben wir die SchafbergBahn auf den neuesten Stand der Technik und investieren gemeinsam 18 Millionen Euro.“, sagt Stelzer.

Die Vorarbeiten zur Trassensanierung haben bereits 2017 begonnen, um in den nächsten fünf Jahren die Infrastruktur zu erneuern und die Gleise neu zu verlegen. Gleichzeitig werden notwendige Sicherungsmaßnahmen vorgenommen. Ab 2020 werden acht Weichen erneuert. Weiters muss die Infrastruktur des Talbahnhofs umgebaut werden. Insbesondere werden die Gleisanlagen im Bahnhofsbereich erneuert. Auch die Bergstation wird ab 2021 barrierefrei erreichbar sein. Für den Sommertourismus bestehen während der fünfjährigen Bauzeit keine Behinderungen.

Bildcredit: wildbild/Salzburg AG