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Salzburger vermietete Sozialwohnung

Kündigung ausgesprochen, Mieter bot Zimmer über AirBnB an.

Es ist der erste bekannte Fall der Vermietung einer Wohnung die sich im Eigentum der Stadt Salzburg befindet. Verärgerte Nachbarn machten auf die Missstände aufmerksam. Der Beschuldigte dürfte bereits seit drei Jahren, zumindest einen Raum seiner Wohnung als Unterkunft weitervermietet haben. Pro Gast und Nacht soll er 29 Euro berechnet haben, zudem verlangte er eine Reinigungs-Pauschale von 10 Euro. „Das geht natürlich überhaupt nicht. Da greifen wir hart durch. Sich an günstigen Wohnungen zu bereichern, ist völlig inakzeptabel“, sagt Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer (SPÖ). In den Mietverträgen für städtische Wohnungen ist die Untervermietung klar als Verbot festgelegt. Ein Kündigungsschreiben an den Mieter ist bereits unterwegs. Bei anderen Wohnbaugenossenschaften sind ebenfalls Fälle bekannt geworden. Im Jänner 2019 wurde einer Frau gekündigt, die über die Online-Plattform AirBnB ihre Wohnung der gemeinnützigen Salzburger Wohnbaugesellschaft für 49 Euro pro Nacht anbot.

DK

 

Bildcredit: Pixabay