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Berliner Start-up mischt Markt auf

 

Seit dem 13. Oktober bietet das Berliner Start-up Unternehmen „Tier Mobility“ E-Scooter in Wien an. Das Ausleihen der Elektroroller funktioniert ähnlich wie bei den schon länger in Wien ansässigen US-Verleihfirmen Lime und Bird: Es geht über eine App, bei der man sich anmeldet und über die abgerechnet wird. Die Startgebühr beträgt einen Euro. Für die Benützung werden pro Minute 15 Cent verrechnet. Eine Gratis-Testfahrt darf nicht länger als 15 Minuten dauern. Es stehen derzeit 250 Tretroller des Anbieters in der Zeit von 7 bis 22 Uhr zur Verfügung. Lime hat 300 und Bird hat 180 in Wien stationiert.

Wie bei Lime werden sie jeden Abend von einem Team wieder eingesammelt. Über Nacht werden sie gewartet und wieder aufgeladen. Wenn der Akku eines E-Scooters bereits während des Tages schwach wird, will Tier Mobility nach eigenen Angaben die Geräte auch tagsüber tauschen bzw. mehr Fortbewegungsmitteln einsetzen. Für diese Services arbeitet das Unternehmen mit dem Fahrradbotendienst VELOCE zusammen. Das Mindestalter beträgt anders als bei der Konkurrenz 18 Jahre. Die Vehikeln dürfen neben den Bezirken eins bis neun, auch in den Bezirken 12 und 20 und in Teilen des 15. und 22. Bezirks benützt werden. Der Verleiher Bird bietet sie im ganzen Wiener Stadtgebiet an, Lime nur in den Distrikten eins bis neun. Mit den Geräten darf man maximal 24 Stundenkilometer fahren, denn ab 25 km/h würden sie juristisch als Mopeds gelten. Da sie nur für kurze Strecken von maximal 1 bis 3 Kilometern gedacht sind, hat der Akku nur eine Reichweite von 15 Kilometern. Ob das reichen wird, wird sich im laufenden Betrieb zeigen.

Bildcredit: wien.orf.at