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Neue Verhaltensregeln für Almbesucher

"Aktionsplan für sichere Almen" macht Vorgaben für Landwirte und Touristen.

Der tragische Zwischenfall mit einer Kuh und das Urteil am Landesgericht Innsbruck haben zu großer Verunsicherung bei Bauern und Alm-Besuchern geführt. Nachhaltigkeits- und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger, WKÖ Vizepräs. Schultz, LKÖ Präsident Moosbrugger & Alpenvereins Präsident Ermacora präsentierten neue Verhaltensregeln, die das Miteinander verbessern sollen.

„Bisher wurden bei Zwischenfällen die Tierhalter rechtlich stark in die Verantwortung genommen. Doch wenn man sich in der Natur bewegt, muss auch ein hohes Maß an Eigenverantwortung an den Tag gelegt werden. Darum wurden von Seiten der Bundesregierung 10 Verhaltensregeln für Alm-Besucher‘ erarbeitet. Sie erklären, wie man sich richtig verhält, wenn man Weidetieren begegnet“, betont Köstinger und verweist darauf, dass es damit erstmals bundesweit einheitliche Regeln für Touristen gibt.

Verhaltensregeln für Almbesucher

Alpenvereins-Präsident Andreas Ermacora hielt fest: „Berge und Almen müssen für die österreichische Bevölkerung und für unsere Touristen weiterhin frei betretbar bleiben. Der Ruf nach Sperren ist kontraproduktiv. Aufklärung und Eigenverantwortung sollten vermehrt in den Mittelpunkt gestellt werden.“

Um über richtiges Verhalten auf Österreichs Almen und Weiden zu informieren, stehen auf der Homepage www.sichere-almen.at alle Informationen für Besucher und Betriebe zur Verfügung.

 

PA/red/kr