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Akute Lawinengefahr verhindert die Aufräumarbeiten

 

Die Reinigung der verwüsteten Strecke der Mariazellerbahn gehen nur schleppend voran. Der Betrieb bleibt weiterhin gesperrt. Seit 5. Jänner 2019 ist die Strecke zwischen Laubenbachmühle und Mariazell nicht befahrbar. Eine Wiedereröffnung ist vor Mitte nächster Woche, KW 07 2019, nicht zu erwarten. Die enormen Schneemassen brachten etwa 30 Bäume zum Einsturz und bedeckten die Gleise meterhoch mit Schnee. Zudem wurde die Oberleitung abgerissen. Mittlerweile wurden die Bäume beseitigt und die Fahrleitungen wiederhergestellt, hieß es am 07.02.2019 von der Landesverkehrsgesellschaft NÖVOG gegenüber noe.ORF.at. Die Aufräumarbeiten gestalten sich indes schwierig. Eine Strecke von 36 Kilometern muss freigemacht werden. Vier bis fünf Meter hohe Schneeverwehungen sowie darunterliegende Vereisungen und herabgestürzte Felsbrocken sorgen dafür, dass die Aufräumtrupps oft nur 500 Meter pro Tag schaffen. Aktuell verzögern sich die Arbeiten durch einen angeordneten Stopp der Lawinenkommission. Die Gefahr für die Mitarbeiter ist zu hoch. Sobald es wieder grünes Licht gibt, werden 50 Mitarbeiter im Schichtbetrieb im Einsatz sein, hieß es von der NÖVOG.

DK

Bildcredit: Pixabay