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Preise bei Ski-Tagespässen steigen

 

Laut einer Erhebung des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) werden die Preise für Tages-Skipässe diesen Winter um durchschnittlich 2,8 Prozent erhöht. Das bedeutet, dass man 2018/2019 etwa 1,50 bis 2 Euro je nach Wintertourismusregion mehr bezahlen muss. Der VKI verglich die Gebühren von mehr als 100 heimischen Skigebieten mit je zehn aus Bayern, Südtirol und der Schweiz. Dabei zeigte sich, dass der teuerste Wintersportort in Österreich nach wie vor Kitzbühel mit seinen 215 Pistenkilometern ist. Dort kostet die Tageskarte dieses Jahr 57 Euro. Ebenso viel muss man im Südtiroler Skigebiet Kronplatz berappen. Allerdings stehen den Skifahrern und Snowboardern dort nur 119 Pistenkilometer zur Verfügung. In Österreich liegt an zweiter Stelle Saalbach-Fieberbrunn, wo für 270 Pistenkilometer 55 Euro verlangt wird. Erst danach folgen die Top-Regionen Arlberg (305 Kilometer), Ischgl (172 Kilometer) und Sölden (142 Kilometer) mit je 54,50 Euro für einen Erwachsenen. Insgesamt gibt es 15 Skigebiete, wo die Tageskarte mehr als 50 Euro kostet.

Am Günstigsten sind die Skipässe übrigens in Raggal im Großen Walsertal in Vorarlberg. Dort kostet der Spaß 22 Euro. Allerdings werden in dieser Region für den Sechs-Tage-Pass 233 Euro verlangt, weil man in diesem Fall insgesamt 31 Skigebiete Vorarlbergs benützen darf. Am Teuersten kommt der Sechs-Tage-Skipass jedoch in Ischgl (298,50 Euro).

Während die Preise diesbezüglich in Südtirol relativ ähnlich zu Österreich bleiben, werden sie in der Schweiz, vor allem in St. Moritz, Davos, Lenzerheide und Flims-Laax-Fallera, deutlich überschritten. Dort kosten Tageskarten zwischen 61 und 74 Euro. Die bayrischen Skigebiete sind wegen ihrer geringen Größe wenig vergleichbar, heißt es in der Untersuchung des VKI. In Garmisch zahlt der Gast für etwa 40 Pistenkilometer 44,50 Euro pro Skitag.

Bildcredit: Pixabay