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Inneres eines Iglus des Ice Camp 2019

 

Kunstinstallation von Max Seibald am Kitzsteinhorn

 

Am Gletscher des Kitzsteinhorns auf 2.600 Meter Seehöhe wurde zum 13. Mal das Ice Camp eröffnet. Der Osttiroler Eisbildhauer Max Seibald hat zum Thema Anthropozän – Menschenzeit das diesjährige Kunstprojekt gemeinsam mit dem Baumeister Andy Tremschnig und dessen Partner Chris Geissler kreiert. In drei miteinander verbundenen Iglus, die je 12 Meter Durchmesser haben, sieht der Besucher eine Kombination von Eisskulpturen und Lichtinstallationen. Dabei wurden 60 Tonnen Eis und 2.500 Kubikmeter Schnee kunstvoll miteinander verbunden.

Im ersten Iglu gibt es drei Sanduhren zu bestaunen, zwei davon stehen für das bereits abgelaufene, geologische Zeitalter und für die Nacheiszeit. Die dritte Sanduhr ist eine kleine, die noch im Durchrieseln begriffen ist. Dazu erklärt Seibald: „Das Anthropozän ist vom menschlichen Einfluss geprägt. Das Ende dieser Epoche ist offen. Der Mensch hat es in der Hand, welchen Ausgang diese Menschenzeit nimmt.“ Im zweiten Iglu laden bunte Eisquader zum Verweilen in der sogenannten Ice-Bar ein. Dort werden Snacks und Drinks serviert. Im dritten Iglu wird zum Motto „das motorisierte Zeitalter“ auf einem beleuchteten Eisteller ein roter Audi S4 Avant quattro präsentiert.

Die Kunstinstallation ist auch für Winterwanderer über einen beschilderten Pfad erreichbar. Jeden Mittwoch findet zudem jeweils um 10:30 Uhr eine geführte Schneeschuhwanderung vom Alpincenter zum Ice Camp statt.

Bildcredit: Kitzsteinhorn/Alex Papis